…, als ich eines Morgens an meinem Geburtstag aufwachte und den Karton sah. Dieser Karton mit dem schwarzen Händen und der großen Aufschrift „Game Boy“. Der Tag war gerettet, ich war der glücklichste Junge der Welt! Endlich habe ich einen Game Boy, wenn auch nur mit Tetris.

1990 kam bei uns der Game Boy Classic raus. Wegen dem kleinen Display und Prozessor wurde der Game Boy zu Beginn stark kritisiert. Doch genau diese Merkmale erwiesen sich als goldrichtig! Das Ergebnis war, dass das Gerät kostengünstig Verkauft werden konnte, eine lange Batterielaufzeit hatte und vor allem klein war. Somit passte er in jede Tasche, Rücksack und auch (zum Glück) Schulranzen. (Der Game Boy ist proportional übrigens im Goldenen Schnitt konzipiert.) Ich kann mich noch gut an die Pausen erinnern, in denen man gegen Andere gespielt hat – verbunden mit einem Kabel. Beide brauchten das selbe Spiel und einen Game Boy. Die Spiele waren immer in kleinen quadratischen Plastikhüllen. Mein erstes Spiel, neben Tetris, war Super Mario Land. Wichtig war das kleine Symbol rechts, auf dem man sehen konnte, ob man das Spiel auch zu zweit spielen konnte.

Die Macher haben sich bestimmt nicht erträumt, dass der Game Boy mit 118 Millionen verkauften Exemplaren die meisst verkaufte portable Konsole wird. Abgelöst wurde der Game Boy vom Nintendo DS mit 145 Millionen verkauften Exemplaren.

Es gab eine Menge Zubehör für den Game Boy. Das Erste, was ich damals bei meinem Freund Dennis gesehen habe, war die Lupe mit eingebautem Licht. Das fand ich super, denn das Game Boy-Display war ja nicht beleutet und somit war man vom Umgebungslicht abhängig. Dann gab es noch einen extra Akku-Pack für längeren Spielespaß. Später kann ich mich dann sogar noch an eine Kamera und einen Mini Drucker erinnern.

Im Jahr 1994 kam ein Adapter raus, der Super Game Boy hieß. Das war eine Spielkassete vom SNES, in die man ein Game Boy Spiel stecken konnte und auf dem Fernseher spielen konnte. Das fand ich großartig und habe es mir sofort gekauft. Ich kann mich noch erinnern, wie ich gestaunt habe, als ich meine schwarzweiß Game Boy Spiele in Farbe sehen konnte – Wow!

Im Jahr 1995 kam dann eine neue Game Boy Version: Die Game Boy Special Edition. Allerdings waren das nur optische Änderungen. Technisch war er genau wie sein Vorgänger Classic. Ein Jahr später kam dann der kleinere Game Boy Pocket mit besserem Display und anderem Dialog-Kabel Anschluss raus. 1997 gab es dann einen Game Boy Light, allerdings nur in Japan. Er basierte technisch und optisch auf dem Game Boy Pocket, doch man konnte erstmals eine blaue Hintergrundbeleuchtung einschalten. Der letzte Game Boy in den 90s kam dann 1998 und hieß Game Boy Color, der Name verrät die technische Neuerung. Zudem hatte er eine Infrarot Schnittstelle, zum kabellosen gegeneinander Spielen.

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  1. Mein bester Freund und sein Bruder bekamen so ein Ding… ein Gameboy für 2 Jungs!!! Das heißt: Ein durchstrittener Skiurlaub!!! Danach hab ich das Ding gehasst…

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