Man war erreichbar und zwar von überall, na zumindest theoretisch!

Sie hießen Quix, Scall, Telmi & Co. Die Rede ist von Pagern. Ich selber hatte den BRAVO Quix in schwarz. Das war ein großer Tag, als ich das Gerät ausgepackt habe. Ich konnte jetzt überall Nachichten empfangen und musste nichts dafür zahlen außer das Gerät, und weil ich das BRAVO Quix hatte, habe ich sogar unglaublich spannende BRAVO News bekommen.

Das war aber auch das einzig Gute an dieser Sache. Und so hat es funktioniert: Unter 0165-6-Quix-Nummer konnte man mit einem so genannten Operator sprechen und ihm sagen, was man als Textnachicht versendet haben möchte. Das Problem war nur das das Versenden der Nachrichten sehr teuer war, ich meine über zwei DM pro Nachricht. Ich glaube, ich habe insgesamt zwei Nachrichten bekommen, davon war die erste eine Testnachricht. Für das „Erwachsenen-Gerät“ musste man 1996 Grundgebühren zwischen 19,90 DM und 39,90 DM zahlen, dafür waren dann die Nachrichten günstiger. Im Jahr 1997 haben die Backstreet Boys für den Scall von der Telekom Werbung gemacht.

Da immer mehr Handys auf den Markt kamen, mit denen man Nachichten als SMS für 39 Pfennig schreiben konnte und auch telefonieren, war die Zeit der Pager abgelaufen. Der Dienst Quix wurde am 31. Dezember 2000 abgeschaltet, auch TelMI und Scall wurden dann 2002 vom Netz genommen.

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  1. @Lisa: Sag mal Deinem Lehrer, er soll Euch neben Lesen auch Schreiben beibringen. Das könnte später mal nützlich sein, wenn man bei DSDS nicht gewinnt.

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